• Neuigkeiten

  • ein Projekt vom Spielmobil Falkenflitzer





    Beitrag von Hamburg1 zum Projekt HIER



  • Spielmobil Falkenflitzer

    Neuhöfer Str. 23, Halle 13
    21107 Hamburg

    Tel.: 040 - 75 12 81
    eMail: mail at Falkenflitzer.de

  • Presse

    Presseartikel aus den Projekten 2015/2016, 2011/2010 und 2008/2007



    aus: Hamburg.de 03.2016/ zuletzt gesichtet am 30.03.2016
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    aus: openPR 14.03.2016/ zuletzt gesichtet am 30.03.2016
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    aus: Willkommenskultur Hamburg 09.02.2016/ zuletzt gesichtet am 30.03.2016
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    aus: „wir gemeinsam“ (Mietermagazin der SAGA“GWG) 02.2016



    aus: Bergedorfer Zeitung 08.12.2015


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    aus: Elbe Wochenblatt Nr 48 4. Dezember 2010


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    aus: Elbe Wochenblatt 1o.November 2010


    Presse 2007/2008:


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    aus: Kulturszene 11 / Jahresbericht des Fonds Soziokultur 2008


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    aus: Kinder und Jugendkultur info

    Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendkultur Ausgabe 2/08


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    aus: Hamburger Morgenpost

    plan 7  13.-19. März 2008


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    aus: Hinz & Kunst März 2008


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    aus: The Epoch Times

    12.-18 März 2008


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    aus: Hanse Journal

    8. März 2008


    Pressekonferenz mit Schirmherr Dr. Henning Voscherau

    Pressemitteilung:

    „Zeig was in dir tanzt! Community dance mit jungen MigrantInnen“ am Sonntag, den
    16. März 2008 um 15:00 und 18:00 Uhr auf Kampnagel
    Eine Tanzperformance mit 60 Kindern zwischen 8-16 Jahren aus 10 Nationen.
    Karten unter www.zeigwasindirtanzt.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

    Generalprobe & Pressevoraufführung am
    Samstag, den 15. März um 15:00 Uhr k2

    Am Anfang stand eine verwegene Idee: Eine Tanzperformance mit 50 – 100 Kindern aus Wohnunterkünften für Migranten und Obdachlose sollte nach dem Vorbild von Royston Maldoom öffentlichkeitswirksam auf einer großen Bühne realisiert werden. Entstanden ist ein Stück mit Ausschnitten aus dem Leben zwischen den Kulturen der Kinder. In einer bewegenden Tanzperformance werden Träume, Visionen, Ängste und Schwierigkeiten der Kinder und Jugendlichen ausdrucksstark dargestellt.

    Das Hamburger Spielmobil Falkenflitzer hat mit einer Gruppe Choreografen um Nicole Stemmer Maldooms` Aufforderung Community dance auch mit der eigenen Klientel umzusetzen ernst genommen und das Projekt „Zeig was in dir tanzt – Community dance mit jungen Migranten und Obdachlosen“ entwickelt.

    Die Umsetzung begann furios: In der Schnupperphase haben 200 Kinder und Jugendliche in neun Wohnunterkünften das Tanzen ausprobiert. In der nun beginnenden Intensivphase machen ca. 60 Kinder weiter. Bis zu den Aufführungen am 16. März 2008 auf Kampnagel werden Choreografien u. a. durch freie Tanzimprovisation, Hip-Hop-, Breakdance- und Folkloreelemente erarbeitet. Die in den letzten Monaten entwickelten Szenen werden in der Intensivphase zu einem Ganzen zusammengefügt. „Das Stück erzählt die Geschichte eines Cappies, welches ständig den Besitzer wechselt, weil es immer wieder verloren und von jemand anderem gefunden wird. Der Zuschauer verfolgt die Wege des Cappies auf unterschiedlichen Köpfen für einen imaginären Tag. So gelangt es zwischen die Fronten in einer Gang von Jugendlichen, oder in Auseinandersetzungen zwischen Mädchen und Jungen, ganz typisch für unsere Kinder“, so Nicole Stemmer, künstlerische Leiterin des Projektes.

    Damit werden aber auch Themen angesprochen, die über kulturelle Grenzen hinweg allen Menschen begegnen. Es wird immer deutlicher, dass die Kinder zwar in der deutschen Kultur angekommen sind, aber den verschiedenen „heimatlichen“ Einflüssen ausgesetzt bleiben. Das führt häufig zu Irritationen, Aggressionen und Streit zwischen den Generationen.

    Für die Finanzierung sorgt eine Gruppe namhafter Stifter wie der Fonds Soziokultur, das Hamburger Spendenparlament, die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, die internationale Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer, die Hamburgische Kulturstiftung und die Zeit Stiftung. Pünktlich zum Startschuss der Intensivproben unterstützt nun auch die Budnianer Hilfe das Tanzprojekt „Zeig was in dir tanzt – Community dance mit jungen Migranten und Obdachlosen“.

    Tom Hartmann
    Presse & Öffentlichkeitsarbeit

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    Alte Pressemitteilung

    Tanzprojekt „Zeig was in dir tanzt!“ lädt zu Proben ein
    Zum Auftakt der 2. Probenphase vom Tanzprojekt „Zeig was in dir tanzt“, lädt das Spielmobil Falkenflitzer zur öffentlichen Probe. Nach der zwei Monate dauernden Schnupperphase tanzen nun 80 Kinder aus 11 Nationen und 9 Wohnunterkünften.

    Am Anfang stand eine verwegene Idee: Eine Tanzperformance mit bis zu 100 Kindern aus Wohnunterkünften für Migranten und Obdachlose sollte nach dem Vorbild von Royston Maldoom öffentlichkeitswirksam auf einer großen Bühne realisiert werden.

    Das Hamburger Spielmobil Falkenflitzer hat mit einer Gruppe Choreografen um Nicole Stemmer Maldooms` Aufforderung Community dance auch mit der eigenen Klientel umzusetzen ernst genommen und das Projekt „Zeig was in dir tanzt – Community dance mit jungen Migranten und Obdachlosen“ entwickelt.

    Die Umsetzung begann furios: In der Schnupperphase haben 200 Kinder und Jugendliche in neun Wohnunterkünften das Tanzen ausprobiert. In die nun beginnende Verdichtungsphase werden ca. 80 Kinder übernommen. Bis zu den Aufführungen am 16. März 2008 auf Kampnagel werden Choreografien u. a. durch freie Tanzimprovisation, Hip-Hop-, Breakdance- und Folkloreelemente erarbeitet.

    Für die Finanzierung sorgt eine Gruppe namhafter Stifter wie der Fonds Soziokultur, das Hamburger Spendenparlament und die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Pünktlich zum Startschuss der Verdichtungsproben unterstützen nun auch die Zeit Stiftung, die internationale Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer und die Hamburgische Kulturstiftung das Tanzprojekt „Zeig was in dir tanzt – Community dance mit jungen Migranten und Obdachlosen“.

    „Um dem großen Ansturm der Kinder und Jugendlichen an dem Projekt gerecht zu werden, waren viele Proben an verschiedenen Orten nötig, das kostet erst einmal Geld“, so Nicole Stemmer, künstlerische Leiterin des Spielmobil-Projektes. Das die Zusammenführung der verschiedenen regionalen Gruppen ein Erfolg sein wird, war dabei nicht selbstverständlich. Immerhin grenzen sich die verschiedenen Nationalitäten besonders im eigenen Wohnumfeld stark ab. So war es umso beeindruckender als die ersten gemeinsamen Proben begannen: „Es war von Anfang an keine Spur von Neid oder Abgrenzung zu spüren. Gemeinsam wollten alle das Erlernte möglichst gut darstellen. Lücken in der Choreografie wurden gegenseitig ausgebessert. Alles in allem ein furioser Auftakt für eine intensive Zusammenarbeit“, so Nicole Stemmer.

    Die Hamburger Spielmobil Szene ist in Deutschland einzigartig. Mit dem Konzept Kinder in Wohnunterkünften für Migranten, Obdachlose und auf öffentlichen Plätzen mobil zu betreuen, werden besonders viele Kinder und Jugendliche, die oft nur schwer von herkömmlichen Institutionen erreicht werden mit einem niedrigschwelligen Angebot direkt an ihren Wohnorten angesprochen.

    Das Tanzprojekt „Zeig was in dir tanzt“ holt in Kooperation der drei Spielmobile Falkenflitzer, SpielTiger und MOBILE genau dort Kinder und Jugendliche ab. Ziel ist es, die Kinder mit Tanz in Bewegung zu bringen und positive Auswirkungen auf ihre Entwicklung zu erreichen.

    Das Klientel von „Zeig was in dir tanzt“ unterscheidet sich im Gegensatz zu allen bisher gelaufenen Community-dance Projekten.
    Hier werden speziell Kinder und Jugendliche, die besonders unter sozialer Vernachlässigung und wirtschaftlicher Armut leiden angesprochen. Sie wachsen in betreuten Hamburger Wohnunterkünften auf und leben dort überwiegend seit Geburt. An oftmals abseits gelegenen Orten untergebracht, teilweise ohne einen Zugang zu den Kultur- und Freizeiteinrichtungen der Stadt, verstärkt sich ihre soziale Isolation.
    Tanz als Ausdruckform möchte den Kindern eine Stimme geben. „Dance can give a voice to the voiceless”, sagt schon R. Maldoom.
    Das Konzept von „Zeig was in dir tanzt“ ist so aufgebaut, dass die Kinder ihre eigenen Lebenserfahrungen in der Tanzperformance reflektieren und einbringen können.

    Durch die Vielzahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ist ein intensiver interkultureller Austausch möglich. Respekt zu anderen Gruppen und fremde Kulturen neben sich zu akzeptieren, ist ein wichtiger Aspekt in der Arbeit mit den Kindern. Die starken rassistischen Tendenzen zwischen den Kindern sollen dabei genauso bearbeitet werden, wie das Ziel gemeinsam etwas zu schaffen und positive Erlebnisse zu haben. Daher sind partizipatorische Ansätze im Projekt sehr wichtig. So entscheiden die Gruppen gemeinsam über Inhalt und Ausgestaltung der einzelnen Szenen.

    Die vom Tanzprojekt berührten Aspekte sind: Persönlichkeitsentwicklung (emotional, kognitiv, physisch-motorisch, sozial), Kulturelle Identität, Gewaltprävention, Soziales Lernen, Partizipation, Integration zwischen den Kulturen, Gruppenfähigkeit, Ausgleich von Entwicklungsdefiziten, Verbindlichkeit, Pünktlichkeit, Disziplin, Teamarbeit und Respekt.

    Tom Hartmann
    Presse & Öffentlichkeitsarbeit

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    Alte PRESSEMITTEILUNG

    Hamburg, den 25.10.07
    Hamburgweit beginnen Tanzproben parallel an neun Orten
    Spielmobile starten Community dance Tanzprojekt „Zeig was in dir tanzt“ mit 80 Kindern aus neun Hamburger Wohnunterkünften

    „Tanz mit jedermann jederzeit – unabhängig von Talent und Erfahrung“ – das ist Community-dance nach dem Tänzer und Choreografen Royston Maldoom. Durch seinen Film „Rhythm is it“ sind die Möglichkeiten des Tanzes mit Jugendlichen weltweit bekannt geworden.
    Das Hamburger Spielmobil Falkenflitzer hat mit seiner Tanzchoreografin Nicole Stemmer Maldooms` Aufforderung, Community-dance auch mit dem eigenen Klientel umzusetzen, ernst genommen und das Projekt „Zeig was in dir tanzt – Community-dance mit jungen Migranten und Obdachlosen“ entwickelt.

    Die Hamburger Spielmobil Szene ist in Deutschland einzigartig. Mit dem Konzept Kinder in Wohnunterkünften für Migranten, Obdachlose und auf öffentlichen Plätzen mobil zu betreuen, werden besonders viele Kinder und Jugendliche, die oft nur schwer von herkömmlichen Institutionen erreicht werden, mit einem niedrigschwelligen Angebot direkt an ihren Wohnorten angesprochen.

    Das Tanzprojekt „Zeig was in dir tanzt“ holt in Kooperation der drei Spielmobile Falkenflitzer, SpielTiger und MOBILE genau dort Kinder und Jugendliche ab. Ziel ist es die Kinder mit Tanz in Bewegung zu bringen und positive Auswirkungen auf ihre Entwicklung zu erreichen.
    „Als die Leute vom Film gedreht haben, habe ich gemerkt wie ein Ruck durch die Gruppe ging – es war irre mit so vielen anderen im Mittelpunkt zu stehen!“, so einer der jugendlichen Tänzer in den ersten Proben.

    Das Klientel von „Zeig was in dir tanzt“ unterscheidet sich im Gegensatz zu allen bisher gelaufenen Community-dance Projekten. Hier werden speziell Kinder und Jugendliche, die besonders unter sozialer Vernachlässigung und wirtschaftlicher Armut leiden, angesprochen. Sie wachsen in betreuten Hamburger Wohnunterkünften auf und leben dort überwiegend seit ihrer Geburt. An oftmals abseits gelegenen Orten untergebracht, teilweise ohne einen Zugang zu den Kultur- und Freizeiteinrichtungen der Stadt, verstärkt sich ihre soziale Isolation.
    Tanz als Ausdruckform möchte den Kindern eine Stimme geben. „Dance can give a voice to the voiceless”, sagte schon R. Maldoom. Das Konzept von „Zeig was in dir tanzt“ ist so aufgebaut, dass die Kinder ihre eigenen Lebenserfahrungen in der Tanzperformance reflektieren und einbringen können. Themen wie Abschiebung, Ausgrenzung, Eingliederung und Heimat stehen im Vordergrund. Vorgegeben ist nur eine Grundstruktur, die die Kinder anregt, sich tänzerisch zu zeigen. Um das zu ermöglichen, wird in der Schnupperphase in kleinen bekannten Gruppen regional trainiert. Erst nach drei Monaten werden die Ergebnisse verdichtet und in größeren Gruppen zusammengeführt. Zwei Aufführungen am 16. März 2008 im k2 auf Kampnagel stehen bereits fest.

    Durch die Vielzahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, bisher sind 80 Kinder aktiv, ist ein intensiver interkultureller Austausch möglich. Der Respekt zu anderen Gruppen, fremde Kulturen neben sich zu akzeptieren ist ein wichtiger Aspekt in der Arbeit mit den Kindern. Die starken rassistischen Tendenzen zwischen den Kindern sollen dabei genauso bearbeitet werden wie das Ziel gemeinsam etwas zu schaffen und positive Erlebnisse zu haben. Daher sind partizipatorische Ansätze im Projekt sehr wichtig. So entscheiden die Gruppen gemeinsam über Inhalt und Ausgestaltung der einzelnen Szenen.
    Die vom Tanzprojekt berührten Aspekte sind: Persönlichkeitsentwicklung (emotional, kognitiv, physisch-motorisch, sozial), Kulturelle Identität, Gewaltprävention, Soziales Lernen, Partizipation, Integration zwischen den Kulturen, Gruppenfähigkeit, Ausgleich von Entwicklungsdefiziten, Verbindlichkeit, Pünktlichkeit, Disziplin, Teamarbeit und Respekt.